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Prävention von Genitalverstümmelung

Auch in Deutschland sind bis zu 30.000 Mädchen von der Verstümmelung ihrer Genitalien bedroht oder bereits betroffen. 

In Entwicklungsländern ist die Genitalverstümmelung ein besonders drastisches Beispiel für anhaltende Diskriminierung von Mädchen und Frauen. Diese systematische Misshandlungsform verursacht großes Leid und beschneidet auf radikale Weise die Potentiale von Mädchen.

Von dieser schweren Gewalt sind aber nicht nur Mädchen in afrikanischen, arabischen und asiatischen Ländern bedroht. Durch Migration verbreitet sich die Praktik auch in Europa. Nach Schätzungen sind in europäischen Ländern 500.000 Mädchen und Frauen betroffen. Allein in Deutschland schätzen wir, dass etwa 30.000 Mädchen von dieser besonders schweren Form der Gewalt bedroht oder bereits betroffen sind. 

Wir unterstützen Behörden, Jugendämter und Fachkräfte in konkreten Fällen dabei, eine mögliche Gefährdung richtig einzuschätzen und Mädchen sicher vor der schweren Misshandlung zu schützen. Um die Situation in Deutschland darzustellen, haben wir die Zahlen zu den gefährdeten und betroffenen Mädchen und Frauen in einer Tabelle zusammengestellt. Eine Präventionsbroschüre richtet sich sowohl an Fachkräfte als auch die breite Öffentlichkeit. Die praktischen Hinweise sollen dazu beitragen, gefährdete Mädchen wirksam zu schützen und betroffene Mädchen und Frauen unterstützen zu können. Die Materialien haben wir Ihnen zum Download bereitgestellt.

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Ihr SCHUTZ bist DU. Handlungsempfehlung Genitalverstümmelung

Konkrete Handlungsempfehlungen zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung in Deutschland (Broschüre DIN A5)
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Geändert am : 2017-01-17 20:53:51
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Gefährdete und betroffene Mädchen und Frauen

Eine Schätzung der Gefährdungssituation in Deutschland anhand aktueller Daten und Statistiken
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Geändert am : 2015-11-22 19:34:16