Transparenz

Ziele und Arbeitsweise, Team, Transparenz und Unterstützer

Transparenz

Als gemeinnützige Organisation verpflichten wir uns zu Transparenz und gehören zu den Zeichnern der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.

In Deutschland gibt es keine einheitlichen Veröffentlichungspflichten für Organisationen, die ihre Aktivitäten für das Gemeinwohl überwiegend aus Spenden oder öffentlichen Mitteln finanzieren. Deshalb hat Transparency International Deutschland e.V. gemeinsam mit anderen Akteuren aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft zehn grundlegende Punkte definiert, die jede zivilgesellschaftliche Organisation der Öffentlichkeit zugänglich machen sollte. Wir gehören seit April 2011 zu den MitzeichnernMitzeichnern dieser wichtigen Initiative und informieren Sie gern an dieser Stelle:

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr

Name: SAIDA International e.V.
Sitz: Leipzig
Postanschrift: SAIDA International e.V., Landsberger Straße 7, 04157 Leipzig
(Adresse bis 30. April 2020: Käthe-Kollwitz-Straße 1, 04109 Leipzig)
Gründungsjahr: 2010

2. Vollständige Satzung sowie Angaben zu den Zielen unserer Organisation

Unsere Satzung ist abrufbar als PDF-Dokument

SAIDA International e.V. setzt sich für die konsequente Umsetzung von Frauen- und Kinderrechten in Entwicklungsländern ein, um eine nachhaltige Verbesserung der Lebensumstände in den Gesellschaften zu ermöglichen. Insbesondere sollen Entwicklungshemmnisse, wie geschlechtsspezifische Gewalt und Unterdrückung überwunden werden.

SAIDA verwirklicht diese Ziele durch langfristige Selbsthilfeprojekte, in denen die messbare Einhaltung der Menschenrechte Basis der Zusammenarbeit ist. Daneben leistet SAIDA auch medizinische Direkthilfe bei urogenitalen Erkrankungen und fördert Maßnahmen zur Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit.

SAIDA schützt Mädchen in Entwicklungsprojekten umfassend vor Genitalverstümmelung, Zwangsverheiratung, Frühschwangerschaft und Ausbeutung und bietet benachteiligten Kindern und Frauen gleichberechtigten Zugang zu Bildung, Gesundheitsfürsorge und sozialer Teilhabe.

3. Angaben zur Steuerbegünstigung

Wir sind wegen Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege, der Jugendhilfe, der Volks- und Berufsbildung einschließlich Studentenhilfe sowie der Entwicklungszusammenarbeit nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamts Leipzig II, StNr. 231/141/12070 vom 17.04.2019 für den letzten Veranlagungszeitraum 2015 bis 2017 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.

Die Einhaltung der satzungsmäßigen Voraussetzungen nach den §§ 51, 59, 60 und 61 AO wurde vom Finanzamt Leipzig II, StNr. 231/141/12070 mit Bescheid vom 17.04.2019 nach § 60a AO gesondert festgestellt. Wir fördern nach unserer Satzung das öffentliche Gesundheitswesen und die öffentliche Gesundheitspflege, die Jugendhilfe, die Volks- und Berufsbildung einschließlich Studentenhilfe sowie die Entwicklungszusammenarbeit.

Durch unseren Umzug hat sich das Finanzamt geändert. Wir sind seit 30. Juni 2020 veranlagt beim Finanzamt Leipzig I unter der Steuernummer 232/141/11691.

4. Name und Funktion wesentlicher Entscheidungsträger

Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist eines der beiden Organe des Vereins. Sie findet in der Regel einmal jährlich statt und erfüllt diese Aufgaben: a) Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands, b) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands und Beschlussfassung über den Vereinshaushalt, c) Satzungsänderungen, Änderungen des Vereinszwecks und Auflösung des Vereins, Wahl der Revisoren sowie Entgegennahme deren Berichts.

Vorstand
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt und besteht aus ordentlichen Vereinsmitgliedern. Er leitet verantwortlich die Vereinsarbeit und entscheidet über die inhaltliche Ausrichtung der Arbeit dem Vereinszweck entsprechend. Der Verein wird im Sinne von § 26 BGB rechtsverbindlich durch zwei Mitglieder des Vorstands gemeinsam vertreten, wobei der/die Vorsitzende auch allein vertretungsberechtigt ist. 
Vorstand: Simone Schwarz (Geschäftsführung), Jan Holtmeyer, Prof. Dr. Dr. Martin Misfeld, Josefine Fitchett, Tuula Misfeld; Eingetragen: Amtsgericht Leipzig, Reg.-Nr. VR 4972

5. Tätigkeitsbericht

Die Tätigkeitsberichte werden jeweils im ersten Halbjahr des Folgejahres bereitgestellt. Die Mitglieder werden innerhalb der jährlichen Mitgliederversammlung informiert. Der erste Bericht wurde im Mai 2012 veröffentlicht, da zum 31.05.2012 auch zum ersten Mal eine Steuererklärung samt Bericht über die gemeinnützigen Tätigkeiten erstellt werden musste. Der allgemein verständliche Tätigkeitsbericht ist online abrufbar: 2014 (PDF), 2015 bis 2017 (PDF), 2018 und 2019 (PDFs unserer Jahresberichte). Mitglieder sowie Spenderinnen und Spender erhalten regelmäßige Rundbriefe mit ausführlichen Projektinformationen per E-Mail. Zudem sind unsere Aktivitäten online abrufbar unter der Rubrik "Aktuelles" sowie auf unserer FacebookseiteFacebookseite. Wir erstellen aus Kostengründen keine gedruckten Jahresberichte.

6. Personalstruktur

Dank Förderung beschäftigen wir derzeit 3 hauptamtliche Mitarbeiterinnen in Teilzeit für folgende Aufgaben: Projektleitung für die sachsenweite Beratungsarbeit, Koordination der Fachberatungsstelle bei Genitalverstümmelung sowie Assistenz für die Koordination des SAIDA Kompetenzzentrums. Zusätzlich beschäftigen wir seit Januar 2020 eine Studentin (Mini-Job). Die Vergütung hauptamtlicher Mitarbeiter/innen orientiert sich am Tarifvertrag des öffentlichen Dienst (TVöD) bzw. den Anforderungen der Fördermittelgeber. Nach wie vor werden keine hauptamtlichen Mitarbeiter/innen für die Leitung der Auslandsprojekte beschäftigt, dies wird ehrenamtlich geleistet. Die Unterstützung durch freiwilliges Engagement Ehrenamtlicher ist zur Erfüllung der Vereinszwecke sehr wichtig. Wir können auf die Hilfe mehrerer ehrenamtlicher Unterstützerinnen und Unterstützer zählen.

7. Angaben zur Mittelherkunft

Wir stellen freiwillig nach Ablauf des Geschäftsjahres unseren Finanzbericht über sämtliche Einnahmen, z.B. Spenden und Mitgliedsbeiträge (ideeller Bereich), etwaige Einkünfte aus Vermögensverwaltung, Zweckbetrieb oder wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb für Interessierte bereit. Erwirtschaftete Überschüsse dienen als zweckgebundene Rücklage für größere Vorhaben der Projektarbeit in Burkina Faso. Der Finanzbericht wird regelmäßig im Zeitraum zwischen Ende April bis Mitte Mai des Folgejahres fertiggestellt. 

8. Angaben zur Mittelverwendung

Geschäftsjahr 2019

Einnahmen
Wir haben 2019 insgesamt 129.660 EUR eingenommen. Zwar konnten wir somit die Gesamteinnahmen im Vergleich zu 2018 leider nicht steigern. Aber die Spenden von Privatpersonen sind über ein Drittel gestiegen von 30.283 EUR auf 40.684 EUR. Ebenso haben wir 40 Prozent mehr Firmenspenden erhalten (2018: 12.026 EUR, 2019: 16.994 EUR). Die Mitgliedsbeiträge sind um 70 Prozent gestiegen von 486 Euro auf 828 EUR. Wir haben Sponsoringeinnahmen von 2.100 EUR zu verzeichnen und konnten noch mehr Honorare für Fortbildungen und Vorträge erwirtschaften (2018: 4.632 EUR, 2019: 5.745 EUR). Sehr erfreulich ist also, dass wir viele neue Unterstützerinnen und Unterstützer für unsere Arbeit gewinnen konnten.
Für die Inlandsarbeit konnten wir mit der Stadt Leipzig einen neuen Förderer gewinnen, um die Koordination des SAIDA Kompetenzzentrums zu professionalisieren. Zudem hat die erneute Förderung aus Mitteln des Bundesentwicklungsministeriums uns ermöglicht, mehrere entwicklungspolitische Bildungsveranstaltungen in Deutschland durchzuführen. Diese Mittel dienen dazu, auf die Notwendigkeit von Entwicklungszusammenarbeit aufmerksam zu machen und Interesse für unsere Arbeitsfelder zu wecken.
Auf der Einnahmen-Seite hat sich stark bemerkbar gemacht, dass wir 2019 keine öffentlichen Zuwendungen für die Auslandsarbeit erhalten haben. Jedoch haben wir im vergangenen Jahr große Anstrengungen in der Mittelakquise für die Auslandsarbeit unternommen. Die Früchte dieser Arbeit können wir 2020 ernten, denn die Förderung von genialsozial und 24guteTaten-Adventskalender sind bereits sicher und werden sich in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung 2020 deutlich bemerkbar machen.

Ausgaben
Unsere Gesamtausgaben für 2019 belaufen sich auf 131.499 EUR und sind somit im Vorjahresvergleich (124.301 EUR) etwas höher. Für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Deutschland haben wir knapp 50 TEUR ausgegeben (und damit etwas mehr als 2018) und konnten so auf Mädchenrechte aufmerksam machen. Für unsere Fachberatungsstelle bei Genitalverstümmelung und das SAIDA Kompetenzzentrum haben wir 55.206 EUR aufgewendet (2018: 13.151 EUR) und konnten somit noch mehr betroffenen Mädchen und Frauen in Deutschland helfen.
Unsere Projektpartnerinnen in Burkina Faso haben 2019 die laufende Aufklärungsarbeit mit Rücklagen finanziert, die wir für sie vor Ort im Vorjahr geschaffen hatten. Auch für die Projekte Geburtshilfestation und Frauen-Bildungszentrum haben wir 2019 keine Gelder überwiesen. Diese beiden Projekte haben wir jetzt abgeschlossen. Denn wir investieren nicht nur viel Zeit in Projektplanung, Mittelbeschaffung und Projektdurchführung, sondern auch in den ordnungsgemäßen finanziellen und sachlichen Verwendungsnachweis von Mitteln. Da wir die Auslandsarbeit nach wie vor ehrenamtlich leisten (denn hierfür gibt es schlicht keine Personalkostenzuschüsse), waren mit diesen Projekten gut ausgelastet. Die Kosten für unser Mädchenschutzprogramm von 15.472 EUR haben wir komplett durch die Patenschaften finanziert und ergänzt mit Geldern, die 2018 vor Ort als Reserve angelegt wurden.
Am Jahresende baten wir um Nothilfe für die von Terrorismus betroffenen Mädchen und viele unserer Unterstützerinnen und Unterstützer haben auf die Bitte reagiert. Diese um den Jahreswechsel 2019/2020 zusätzlich eingegangenen Spenden werden 2020 ausgegeben. Ebenfalls erst in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung 2020 werden die Kosten für neue Projekte zu sehen sein, für die wir 2019 Akquise betrieben haben.

Es ergibt sich ein Ausgabenüberschuss von 1.839 EUR, der durch das Bankguthaben gedeckt war.

Der Verwaltungskostenanteil lag 2019 bei 8,1 %.

Die Einnahmen und Ausgaben sind hier einsehbar: Einnahmen und Ausgaben 2019 (PDF)

Geschäftsjahr 2018

Im Jahr 2018 haben wir insgesamt 150.935 Euro eingenommen. Die Spendeneinnahmen haben sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2017 erhöht. Von Privatpersonen wurden insgesamt 30.300 Euro gespendet. 12.000 Euro wurden von Firmen und Vereinen gespendet. Weiter konnten wir knapp 470 Euro an Mitgliederbeiträgen verzeichnen. Die öffentlichen Zuwendungen beliefen sich 2018 auf rund 100.000 Euro. Davon entfielen 84.779 Euro auf Inlandsarbeit und 18.670 Euro waren für unsere Auslandsarbeit bestimmt. Die Zuschüsse aus der öffentlichen Hand 2018 konnten damit nicht gesteigert werden. Ein leichter Anstieg ist bei den Einnahmen aus Vorträgen und Fortbildungen in Deutschland zu verzeichnen. Hier konnten 4.632 Euro erwirtschaftet werden. Verausgabt wurden insgesamt 124.301 Euro, wovon rund 47.000 Euro in die Projektarbeit in Burkina Faso investiert wurden. Der Verwaltungskostenanteil lag bei lediglich 9,5%. Es ergibt sich ein Einnahmenüberschuss von 26.634 Euro. Einnahmen und Ausgaben 2018 (PDF)

Geschäftsjahr 2017

Im Jahr 2017 konnte mit 152.289 Euro Einnahmen ein Plus von 25 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 verzeichnet werden. Hierbei wurden rund 26.000 Euro von Privatpersonen verzeichnet. Rund 4.600 Euro wurden von Firmen und Vereinen gespendet. Außerdem nahmen wir rund 500 Euro an Mitgliedbeiträgen ein. Zu verzeichnen ist damit eine Stagnation der Spenden. Die öffentlichen Zuwendungen beliefen sich 2017 auf rund 116.000 Euro, davon entfielen 51.280 Euro auf Inlandsarbeit und 64.815 Euro auf Auslandsarbeit. Erfreulicherweise konnten deutlich mehr staatliche Zuschüsse erwirtschaftet werden im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings können wir die Fördermittel nicht steigern, da die zu erbringenden Eigenmittel aus Spenden nicht ausreichen (Zuschussgeber verlangen i.d.R. 25 % Eigenanteil). Durch unsere kontinuierliche Informationsarbeit im Inland konnten wir jedoch vermehrt Honorare für Vorträge und Fortbildungen erwirtschaften, nämlich in Höhe von 3.132 Euro. Insgesamt wurden 131.193 Euro ausgegeben, wovon ein Großteil (rund 80.000 Euro) in die Projektarbeit in Burkina Faso investiert wurde. Weiterhin entfielen rund 40.100 Euro auf die Projektstelle "Weltoffen, solidarisch, dialogisch", die zu 100 % aus Mitteln des BMZ finanziert wurden (siehe Punkt 6). Der Verwaltungskostenanteil lag bei lediglich 7,5 %. Es ergibt sich für 2017 ein Einnahmenüberschuss von 21.096 Euro. Einnahmen und Ausgaben 2017 (PDF)

Geschäftsjahr 2016

2016 konnte mit rund 121.500 Euro Einnahmen ein Plus von 80 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 verzeichnet werden. Hierbei gingen rund 31.000 Euro von Privatpersonen oder Vereinen und Firmen ein. Die öffentlichen Zuwendungen erhöhten sich auf rund 88.000 Euro, davon entfallen rund 41.000 Euro auf Auslandsprojekte und rund 47.000 Euro auf Inlandsarbeit. Die große Steigerung im Bereich Inlandsförderung ist unter anderem zurückzuführen auf die seit April 2016 bestehende Projektstelle im Programm "Weltoffen, solidarisch, dialogisch" (WSD), die dabei unterstützt, neben der Wahrung der Schutzbedürftigkeit und der Solidarität mit Geflüchteten, verschiedenen Zielgruppen im Osten Deutschlands die Teilhabe an einer nachhaltigen, toleranten und nicht-rassistischen Gesellschaft zu ermöglichen. Diese Projektstelle wird zu 100 % aus Mitteln des BMZ finanziert und von der Stiftung Nord-Süd-Brücken getragen. Im Geschäftsjahr 2016 wurden insgesamt rund 86.000 Euro ausgegeben, wovon rund 30.000 Euro in die Projekte in Burkina Faso investiert wurden und knapp 32.000 Euro auf das oben genannte Programm WSD entfallen. Rund 16.000 Euro gehen auf die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Deutschland zurück, wie das Jugendtheaterprojekt Rafias Reise. Mit 8,7 % sinkt zudem der Verwaltungskostenanteil deutlich im Vergleich zu 2015. Für die Baumaßnahmen der neuen Geburtshilfestation in Gomboro sowie die Förderung der Frauen und das Mädchenschutzprogramm wurde die Rücklage von 2015 aufgelöst. Wir haben einen Einnahmenüberschuss von rund 36.000 Euro erwirtschaftet, den wir für den Bau unserer Geburtshilfestation in 2017 einsetzen werden. Einnahmen und Ausgaben 2016 (PDF)

Geschäftsjahr 2015

Im Jahr 2015 konnten insgesamt rund 68.000 Euro eingenommen werden, was eine Steigerung gegenüber 2014 um das 2,5-fache (256 Prozent) bedeutet. Davon sind rund 20.800 Euro Spenden von Privatpersonen oder Vereinen und Firmen. An öffentlichen Zuwendungen wurden durch noch mehr Förderanträge rund 45.600 Euro eingeworben (knapp 36.400 Euro für Auslandsprojekte, rund 9.300 Euro für Inlandsarbeit). Ausgegeben haben wir rund 70.700 Euro, davon entfallen auf Burkina Faso 51.300 Euro und 9.100 Euro auf die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Deutschland (wie etwa die Ausstellung WENDEMIS WÜRDE mit rund 4.800 Euro). Der Verwaltungskostenanteil liegt bei nach wie vor sehr moderaten 12,7 Prozent. Die Rücklage von 2014 wurde für die Bildungs- und Gesundheitsprojekte in Burkina Faso aufgelöst, so dass sich ein Ausgabenüberschuss von knapp 3.000 Euro ergibt. Einnahmen und Ausgaben 2015 bis 2017(PDF)

Geschäftsjahr 2014

2014 konnten über 26.400 Euro an Einnahmen verzeichnet werden, das heißt ein Plus gegenüber dem Vorjahr von etwa 68 Prozent. Allerdings konnten die Privatspenden kaum gesteigert werden, so dass 2015 Werbemaßnamen und noch mehr Informationsveranstaltungen umgesetzt werden sollten. Es konnten für entwicklungspolitische Inlandsarbeit und für die Projektarbeit über 13.500 Euro an öffentlichen Zuwendungen und Zuschüssen eingeworben werden, davon 4.975 Euro für die Auslandsarbeit. Diese Förderung wurde aus dem EZ-Kleinprojektefonds der Stiftung Nord-Süd-Brücken erteilt. Auch wurde ein Sponsoringpartner gewonnen. 28.800 Euro wurden insgesamt ausgegeben, davon für die Projekte in Burkina Faso rund 17.700 Euro ausgegeben, für die Informationsarbeit in Deutschland inklusive der Mädchenschutz-Ausstellung WENDEMIS WÜRDE rund 7.500 Euro. Der Verwaltungskostenanteil liegt bei sehr moderaten 12,5 Prozent. Einnahmen und Ausgaben 2014 (PDF)

Geschäftsjahr 2013

Auch 2013 war ein Plus (etwa 28 Prozent) der Einnahmen zu verzeichnen auf rund 15.700 Euro. Die Mittel wurden für die verschiedenen Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung von Kindern und Stärkung von Frauen eingesetzt. Erstmals konnten Mittel eingeworben werben, die speziell als Aufwandsentschädigung für Ehrenamtliche ("Ehrenamtspauschale") dienen (Programm "Wir für Sachsen"). Durch die Stiftung Nord-Süd-Brücken wurde ein Kleinprojekt gefördert. Einnahmen und Ausgaben 2013 (PDF)

Geschäftsjahr 2012

Im zweiten Jahr konnten die Einnahmen auf rund 12.200 Euro exklusive der Rücklage auf beinahe das Vierfache gesteigert werden. Erstmals wurden auch öffentliche Mittel beantragt und bewilligt. Dem standen Ausgaben von rund 4.000 Euro gegenüber. Aus dem Überschuss von rund 8.200 Euro wurde eine Rücklage gebildet für Projektvorhaben in Burkina Faso. Einnahmen und Ausgaben 2012 (PDF)

Geschäftsjahr 2011

Der Verein hatte für 2011 (nach Gründung im Dezember 2010) Einnahmen i.H.v. rund 3.200 Euro zu verzeichnen. Dem gegenüber standen projektbezogene Ausgaben i.H.v. rund 2.600 Euro. Es konnte eine freie Rücklage für 2012 gebildet werden i.H.v. knapp 600 Euro.

9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten

SAIDA International e.V. ist gesellschaftsrechtlich nicht mit anderen Organisationen verbunden. Der Verein ist Mitglied im Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen e.V. (ENS). Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe-Organisation der Projektgemeinde in Gomboro/Burkina Faso, die in einem Partnerschaftsvertrag festgehalten ist. Zudem besteht seit Februar 2014 eine offizielle Partnerschaft mit der Gemeinde Gomboro, die durch den Bürgermeister fixiert wurde. 

10. Zuwendungen, die mehr als 10 % unserer Jahreseinnahmen ausmachen

Es sind keine Zuwendungen von mehr als 10 % der Gesamtjahreseinnahmen seitens privater Spender oder Firmenspenden. Lediglich die Zuschüsse aus der öffentlichen Hand liegen über 10 % unserer Einnahmen (siehe Punkt 8 die einzelnen Geschäftsjahre).

Über SAIDA International e.V.

Wir setzen uns für die Umsetzung von Frauen- und Kinderrechten in Entwicklungsländern ein. Schwerpunkte unserer konkreten Projektarbeit sind Mädchenbildung, Schutz vor Genitalverstümmelung und Kinderehe, Stärkung von Frauen sowie die Verbesserung der reproduktiven Gesundheit. 

Kontakt

Unser Spendenkonto

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Unser SPENDENKONTO bei der Ethikbank:

Konto 3 028 313, BLZ 830 944 95 
IBAN DE61 8309 4495 0003 0283 13 

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