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Maternité in Gomboro - Rohbau der SAIDA-Geburtshilfestation steht

Präfekt Rasmane Ouedraogo, Chef der Gesundheitsstation Bakary Sanogo, Team des Gesundheitsministeriums, Vertreter des medizinischen Distrikts, Bauuunternehmer Toé, die Frauen von ASMED und Simone Schwarz von SAIDA vor dem Rohbau der Maternité im Juli 2017

​Im Januar wurde unser erster Förderantrag beim Bundesentwicklungsministerium bewilligt und wir haben nun 50.000 Euro zur Verfügung als Kofinanzierung unserer Geburts- und Babystation in Gomboro/Burkina Faso. Die finanzielle Grundlage verdanken wir "genialsozial", der von der Sächsischen Jugendstiftung getragenen Jugendsolidaritätsaktion. Im Januar 2014 haben die 100 Schüler der "genialsozial"-Jugendjury unser Projekt auf den ersten Platz gewählt. Ende April 2015 wurde schließlich der Fördervertrag mit der Sächsischen Jugendstiftung über 68.800 Euro unterzeichnet. Einen Teil der Summe haben wir für den Bau der neuen Grundschule in Gomboro verwendet und mit der restlichen Förderung entsteht nun die neue Maternité, die Geburtshilfestation, in der auch Säuglinge und Kleinkinder versorgt werden.

Leider ist die Mütter- und Säuglingssterblichkeit in Burkina Faso sehr hoch. In der neuen Maternité werden wir endlich sicher entbinden und den Frauen bei Komplikationen helfen können.

Bakary Sanogo, Chef der Gesundheitsstation Gomboro, Juli 2017

​Im Februar 2016 fand in der Gemeinde die Grundsteinlegung für den Bau der Geburtshilfestation statt. Mit den lokalen Partnern haben wir nach einem geeigneten Bauunternehmer gesucht und gefunden. Im März haben wir schließlich den Vertrag mit Monsieur Toé unterschrieben und im April wurden die Bauarbeiten aufgenommen, bei denen die Bevölkerung sich mit kleinen Zuarbeiten beteiligt. Der Rohbau ist mit Stand Juli bereits abgeschlossen. Als nächstes wird das Dach in Angriff genommen und anschließend der Innenausbau. 

Die SAIDA-Maternité ist zwischen zwei Provinzkrankenhäusern gelegen und wird Versorgung bieten für mehrere Tausend Mädchen, Frauen und Kinder des medizinischen Distrikts. Diese neue Gesundheitsheitseinrichtung wird Leben retten, denn bislang müssen werdende Mütter bei Komplikationen weite Wege auf sich nehmen. Komplikationen treten hier sehr häufig auf, weil es praktisch keine Vorsorge gibt, Mädchen oft viel zu jung schwanger werden und zudem die Folgen der weit verbreiteten Genitalverstümmelung eine natürliche Geburt verhindern können. Es ist kein Einzelfall, dass Frauen in den Wehen auf ein Motorrad gepackt werden, um sie über eine Schotterpiste noch rechtzeitig ins Krankenhaus zu bringen für einen Kaiserschnitt.  

Noch ist nicht alles finanziert, denn bei staatlicher Förderung sind immer 25 Prozent Eigenanteil zu leisten. Auch für die Möblierung und medizinische Geräte, wie Ultraschall und Inkubator, benötigen wir Ihre Spenden - jeder Euro hilft! 

Leonie aus Holland als Praktikantin bei SAIDA
Rafias Reise in der integrierten Gesamtschule Gera

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Montag, 14. Oktober 2019

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